Nun offiziell

Kölling bekommt WM-Chance gegen Beterbiev

Artur Beterbiev   © Amanda Kwok / PBC on CBS
Artur Beterbiev© Amanda Kwok / PBC on CBS


Der Kampf am 11. November in Fresno zwischen Artur Beterbiev (11-0, 11 K.o.'s) und Enrico Kölling (23-1, 6 K.o.'s) wurde nun offiziell zum WM-Kampf hochgestuft. Ursprünglich hätte der Kampf nur eine IBF-Eliminator sein sollen, nach dem Rücktritt von Andre Ward wird aber der vakante IBF-Titel auf dem Spiel stehen.

"Die hat eine offizielle Benachrichtigung bekommen, dass IBF-Halbschwergewichts-Weltmeister Andre Ward zurückgetreten ist, was den Titel vakant macht. Der Kampf zwischen Artur Beterbiev und Enrico Kölling war ursprünglich als Eliminator für die #1 Position, hat aber die formale Zustimmung bekommen und wird um den vakanten IBF-Halbschwergewichts-Titel sein", so ein offizielles IBF-Statement.

Der seit sieben Kämpfen ungeschlagene Kölling kommt so etwas unerwartet an seine erste WM-Chance. Gegen den russischen Puncher Beterbiev, der als Amateur Europa- und Weltmeister war, ist der Berliner aber nur krasser Außenseiter. Beterbiev ist aktuell in einen Rechtsstreit mit seinem Promoter Yvon Michel verwickelt, seine Zukunft ist noch offen.

Sauerland hat aktuell mit Tyron Zeuge aktuell nur einen Weltmeister, der aber nur einen zweitrangigen Titel hält. Ein Sieg von Kölling wäre für den Boxstall daher enorm wichtig, um wieder mehr deutsche Zuschauer vor die TV-Geräte zu bekommen.

Nino Celic