Positive Dopingprobe von Ortiz

Kampf gegen Wilder am 4. November in Gefahr

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Der kubanische Schwergewichtler Luis Ortiz (27-0, 23 K.o.'s, 2 NC) hat einen Monat vor seinem geplanten WM-Kampf gegen WBC-Champion Deontay Wilder (38-0, 37 K.o.'s) einen positiven Dopingtest abgegeben. Das hat WBC-Präsident Mauricio Sulaiman in einem Tweet bestätigt.

Laut BoxingScene wurde bei der von der VADA durchgeführten Dopingprobe das auf der Dopingliste stehende Medikament Losartan gefunden. Das Medikament wird eigentlich bei Bluthochdruck verwendet, kann aber auch dazu dienen, andere verbotene Substanzen zu verschleiern.

Was mit dem Kampf am 4. November passieren wird, hat Sulaiman noch nicht verraten, es gilt aber als wahrscheinlich, dass der Fight abgesagt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Gegner von Wilder positiv getestet wurde: Alexander Povetkin gab 2016 eine positive Dopingprobe ab und wurde daraufhin von Wilder verklagt. Den Prozess gewann Wilder, Povetkin und sein Promoter Andrey Ryabinsky mussten fünf Millionen Dollar bezahlen.

Danach wurde auch der Pole Andrzej Wawrzyk positiv getestet, Wilder boxte daraufhin gegen den Amerikaner Gerald Washington. Wilder hatte erst vorige Woche Ortiz auf einer Pressekonferenz gewarnt, keine verbotenen Substanzen einzunehmen. Der Kubaner hat aber offensichtlich nicht auf Wilder gehört, zumal er bereits in der Vergangenheit gedopt hat: 2014 wurde ihm nach der Einnahme von dem Steroid Nandrolon der WBA-Interims-Titel abgenommen.

Nino Celic