Geplantes Comeback

Tyson Fury bald mit deutscher Lizenz?

Tyson Fury   © Maureen Saygi
Tyson Fury© Maureen Saygi


Das Comeback des ehemaligen Schwergewichts-Weltmeisters Tyson Fury liegt seit einiger Zeit auf Eis. Von der britischen Kommission ist Fury auf Grund einer positiven Dopingprobe 2015 und einem Kokain-Geständnis gesperrt, die Anhörung bei der britischen Anti-Dopingbehörde wurde aber immer wieder verschoben. Fury denkt daher nach, um eine deutsche Lizenz anzusuchen.

"Wir ziehen das ernsthaft in Erwägung!", so Furys Trainer Peter Fury gegenüber Ran.de. Ins Training ist der nach wie vor deutlich übergewichtige 29-Jährige bereits wieder eingestiegen.

Furys Trainer kann sich nicht erklären, warum es nach wie vor keinen Termin für die Anhörung gibt. Ohne Lizenz sind Fury die Hände gebunden. "Wir fragen uns, warum sie das machen? Da ist sehr viel Politik im Spiel", vermutet Fury.

In Deutschland geht man bekanntlich mit Dopingsündern weniger streng um (Erkan Teper), zum anderen könnte sich die derzeit schwächelnde deutsche Boxszene mit einem der bekanntesten Namen schmücken.

Das leicht umstrittene Urteil am Samstag im Kampf seines Neffen Hughie gegen WBO-Champion Joseph Parker bekräftigt den Trainer in seinem Entschluss nur weiter. "Was heute Abend passiert ist, bestätigt Tyson nur darin, nicht mehr für den britischen Verband zu kämpfen", so Peter Fury.

Nino Celic